Wandertouren - Region Osterode


Hanskühnenburg

Stempelstelle 144 - Hanskühnenburg
Stempelstelle 144 - Hanskühnenburg

Die Waldgaststätte Hanskühnenburg (811 m ü. NN) befindet sich auf dem Höhenzug „Auf dem Acker“ im Nationalpark Harz zwischen Osterode, Riefensbeek und Sieber.

Der Name „Acker“ hat übrigens mit dem Acker der Landwirtschaft nichts zu tun – er kommt vom mittelhochdeutschen „agger“, was soviel wie Kamm oder Wall bedeutet – genau das ist die geografische Form des Acker-Höhenzuges.

Seit über 120 Jahren ist die Hanskühnenburg nun schon Wanderziel unzähliger Besucher des Harzes. Schon im Jahre 1889 wurde vom Harzklub-Zweigverein Osterode am Harz der erste aus Holz erbaute Hanskühnenburgturm eingeweiht. Im Jahre 1914 wurde der Holzturm zu einem Steinturm umgebaut und für die Öffentlichkeit freigegeben. In den Jahren 1974/75 wurde der Turm vom Landkreis Osterode am Harz saniert und die gesamte bauliche Anlage wurde erweitert.

Der Aussichtsturm ist bis weit ins Harzvorland und im südwestlichen Harz zu sehen. Ob in Pöhlde von der Rothenburg aus, vom Westhöfer Wald aus oder aus Willensen, der Hanskühnenburg-Aussichtsturm ist ein markanter Punkt im Harz. Zwischen Osterode und Clausthal-Zellerfeld , sowie vom Ravensberg und von Hohegeiß aus hat man ebenfalls eine gute Sicht auf den Aussichtsturm der Hanskühnenburg.

Schon Goethe besuchte im Jahre 1784 den Hanskühnenburgfelsen und genoss die herrliche Natur und den einmaligen Blick in die Täler des Harzumlandes.

Von der Bleichestelle in Osterode aus führt der Weg über die Schwarze Brücke am Fischereilehrpfad entlang in Richtung Riefensbeek und ab der Vorsperre direkt zur Hanskühnenburg.

Ein weiterer beliebter Weg führt von der Harzhochstraße B242, Parkplatz Stieglitzeck an den Windrädern, über den breiten Waldweg Ackerstraße oder den urwüchsigen Reitstieg mit herrlichen Fernblick jeweils direkt zur Hanskühnenburg.

Stempelstelle 143 - Köte Schindelkopf
Stempelstelle 143 - Köte Schindelkopf

Der Schindelkopf (550 m ü. NN) befindet sich südwestlich des Acker-Höhenzuges und der Stadt Osterode am Harz im Westen.

Vom Schindelkopf, welcher Teil des Osteröder Stadtwaldes ist, kann man auf Teile der Sösetalsperre blicken. Ebenso hat man eine schöne Sicht  auf Osterode und das südliche Harzvorland.

In solchen Köten lebten in früheren Zeiten die Köhler, wenn sie im Sommer in den Harzwäldern ihrer Arbeit nachgingen. Die Köhler konnten ihre Arbeitsstätte nicht verlassen, da die Holzkohle-meiler Tag und Nacht Aufsicht verlangten. In diesem traditionellen Stil wurde im Jahr 2002 die Schutzhütte am Schindelkopf errichtet, an welcher sich auch der Stempelkasten befindet. Die Sösetalsperre wurde als erste Talsperre der Harzwasserwerke 1928 bis 1931 an der Söse gebaut und dient der Trinkwasserversorgung, dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufhöhung und der Stromerzeugung. Von der Waldvogelstation an der Sösetalsperre , oberhalb des Wanderparkplatzes, beginnt der kürzeste ausgeschilderte Wanderweg zum Schindelkopf. Vom Wanderparkplatz „Fuchshaller Weg“ am Stadtrand von Osterode kann man über den „Nassen Weg“ zur Köte am Schindelkopf wandern und die Tour zur Hanskühnenburg HWN 144 fortsetzen.

Harzrundtour T1

Stempelstelle 146 - Großes Wehr
Stempelstelle 146 - Großes Wehr

Das „Große Wehr“ befindet sich zwischen der Hammersteinklippe an der Stieglitzecke und dem „Sperberhaier Dammhaus“ und ist der Beginn des „Morgenbrodtsthalergraben“. Der Morgenbrodtsthalergraben hat eine Länge von 4,1 km, wird von der Großen Söse und dem Morgenbrodtsbach gespeist und leitet das Wasser weiter zum Dammgraben. Mit dem Bau des „Sperberhaier Dammes“, des großen Harzaquäduktes (1732/1734) wurde die Möglichkeit geschaffen, das Wasser des bereits in 1715 erschlossenen Morgenbrodtsthaler Grabens, für den Erzbergbau in den Gruben Dorothea und Caroline zu nutzen. Der Graben liegt aber eigentlich zu hoch, da man bei seinem Bau noch davon ausging, dass der Sperberhaier Damm etwa 8 – 10 m höher ausgeführt werden würde, als das später geschehen ist. Deshalb ist das Gefälle des Grabens in der Nähe des Dammhauses auf ca. 130 m mit 11,5 % ungewöhnlich steil ausgeführt worden. Ein guter Ausgangspunkt ist das Sperberhaier Dammhaus, welches zeitgleich mit dem gleich-namigen Damm am Dammgraben errichtet wurde.Ursprünglich wurde das Dammhaus für die Bergarbeiter erstellt, die es als Umkleide- und Gebetshaus nutzten. Später diente es als Dienst-wohnung für den Grabenwärter ehe es zu einer beliebten Ausflugsgaststätte umgebaut wurde. Der Wanderweg führt von dort immer am Morgenbrodtsthaler Graben entlang zum Großen Wehr. Der kürzeste Weg führt von der Stieglitzecke über die Hammersteinklippe sehr steil und unwegsam am Sösestein vorbei direkt zum Großen Wehr.

Knollenturm

Stempelstelle 153 - Goedeckenplatz
Stempelstelle 153 - Goedeckenplatz

Der Goedeckenplatz ist eine Wegkreuzung auf der Hälfte des Weges zwischen St. Andreasberg und dem Großen Knollen, unterhalb der Koboldstaler Köpfe (591 m ü. NN). Den Goedeckenplatz erreicht man über Wege von Bad Lauterberg über das Luttertal, von Sieber über den Gropenbornskopf und von St. Andreasberg über Silberhütte und Sieberberg. Vom Goedeckenplatz hat man einen hervorragenden Ausblick auf St. Andreasberg und das Siebertal. Neben dem Stempelkasten beginnt der Weg hinauf zum Großen Knollen über den Bergrücken der Aschentalshalbe (685 m ü. NN)  und weiter über den Sieberpass (550 m ü. NN). Die Aschentalshalbe verläuft fast ausschließlich durch dunklen Fichtenwald, doch oben vom Bergrücken aus kann man wunderschöne Ausblicke genießen. Nach dem Abstieg von der Aschentalsalbe folgt man den Weg an der Köte auf dem Sieberpass stetig ansteigend zum Großen Knollen (687 m ü. NN) HWN 150. Vom Großen Knollen aus kann man zum Knollenkreuz HWN 152 absteigen und durch das Tal der Krummen Lutter über den Goedeckenplatz zurück zum Sieberberg wandern. Ausgangspunkt ist der Parkplatz Sieberberg, zwischen Silberhütte und Sieber. Der Goedeckenplatz ist 2,5 km vom Parkplatz entfernt und die Rundtour von dort aus zum Großen Knollen, weiter zum Knollenkreuz und zurück zum Sieberberg ist ca. 20 km lang.

Stempelstelle 150 - Großer Knollen
Stempelstelle 150 - Großer Knollen

Der ehemalige Vulkan „Großer Knollen“ ist mit seinen 687 m ü. NN eine der höchsten Erhebungungen im Südharz.

Bereits 1890 wurde auf dem Gipfel ein ca. 8 m hoher hölzerner Aussichtsturm erbaut. Nach mehreren Unfällen und Beschädigungen durch Blitzschlag, entschieden sich die Mitglieder des Harzklub-Zweigvereins Bad Lauterberg für den Neubau eines steinernen Aussichtsturms, der im August 1904 eingeweiht wurde.

Schon vor dem 2. Weltkrieg soll es eine bewirtschaftete Baude am Aussichtsturm gegeben haben. Ab 1949 übernahm der „Knollerich“ – so wurde der erste, durch seine Späße allseits bekannte Baudenwirt Fritz Goericke genannt – die Bewirtschaftung und baute die Baude neu auf. 1961 wurde der Turm auf 20 m erhöht. Bei gutem Wetter erschließt sich dem Wanderer eine herrliche Aussicht bis zum Weserbergland und zum Thüringer Wald.

Ein guter Ausgangspunkt von ist der Wanderparkplatz in der Lutterstraße am Ortsrand von Bad Lauterberg. Vom Luttertal aus wandert man über beschilderte Wege zum Großen Knollen und gelangt auf dem Rückweg über das Knollenkreuz HWN 152 zum Ausgangspunkt zurück.

Stempelstelle 152 - Knollenkreuz
Stempelstelle 152 - Knollenkreuz

Das Knollenkreuz (480 m ü. NN) ist eine Wegkreuzung zwischen Bad Lauterberg und dem Großen Knollen HWN 150. Der Stempelkasten befindet sich vor der harztypischen Hütte, welche den Namen „Hentschelköte“ trägt. Ein guter Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz in der Lutterstraße am Ortsrand von Bad Lauterberg.

Von dort wandert man durch das Kleine Scheffeltal zum Knollenkreuz und weiter über die Scheffeltalsköpfe, Großentalsköpfe, Bärentalsköpfe,  Hübichentalsköpfe zum Großen Knollen HWN 150. Für den Rückweg nimmt man die Route durch das Knollental und das Tal der Geraden Lutter zurück zum Ausgangspunkt.

Eleonorenblick

Stempelstelle 147 - Eleonorenblick
Stempelstelle 147 - Eleonorenblick

Der Eleonorenblick zwischen Riefensbeek und der Hanskühnenburg, ist ein romantischer Rastplatz mit Schutzhütte und wunderschöner Aussicht .Von der Eleonorenhütte hat man gute Sicht auf Riefensbeek und Kamschlacken bis hin zum Sösestausee.Man erreicht den Eleonorenblick am schnellsten vom Parkplatz Kohlungsplatz in Riefensbeek über den Eleonorenweg. Von der Rasthütte aus kann man die Wanderung zur 4 km entfernten Hanskühnenburg HWN 144 fortsetzen.

Hanskühnenburg

Stempelstelle 144 - Hanskühnenburg
Stempelstelle 144 - Hanskühnenburg

Die Waldgaststätte Hanskühnenburg (811 m ü. NN) befindet sich auf dem Höhenzug „Auf dem Acker“ im Nationalpark Harz zwischen Osterode, Riefensbeek und Sieber. Der Name „Acker“ hat übrigens mit dem Acker der Landwirtschaft nichts zu tun – er kommt vom mittelhochdeutschen „agger“, was soviel wie Kamm oder Wall bedeutet – genau das ist die geografische Form des Acker-Höhenzuges. Seit über 120 Jahren ist die Hanskühnenburg nun schon Wanderziel unzähliger Besucher des Harzes. Schon im Jahre 1889 wurde vom Harzklub-Zweigverein Osterode am Harz der erste aus Holz erbaute Hanskühnenburgturm eingeweiht. Im Jahre 1914 wurde der Holzturm zu einem Steinturm umgebaut und für die Öffentlichkeit freigegeben. In den Jahren 1974/75 wurde der Turm vom Landkreis Osterode am Harz saniert und die gesamte bauliche Anlage wurde erweitert. Der Aussichtsturm ist bis weit ins Harzvorland und im südwestlichen Harz zu sehen. Ob in Pöhlde von der Rothenburg aus, vom Westhöfer Wald aus oder aus Willensen, der Hanskühnenburg-Aussichtsturm ist ein markanter Punkt im Harz. Zwischen Osterode und Clausthal-Zellerfeld , sowie vom Ravensberg und von Hohegeiß aus hat man ebenfalls eine gute Sicht auf den Aussichtsturm der Hanskühnenburg. Schon Goethe besuchte im Jahre 1784 den Hanskühnenburgfelsen und genoss die herrliche Natur und den einmaligen Blick in die Täler des Harzumlandes. Von der Bleichestelle in Osterode aus führt der Weg über die Schwarze Brücke am Fischereilehrpfad entlang in Richtung Riefensbeek und ab der Vorsperre direkt zur Hanskühnenburg. Ein weiterer beliebter Weg führt von der Harzhochstraße B242, Parkplatz Stieglitzeck an den Windrädern, über den breiten Waldweg Ackerstraße oder den urwüchsigen Reitstieg mit herrlichen Fernblick jeweils direkt zur Hanskühnenburg.

Wo ist die Brücke

HWN 161 - Stephanshütte
HWN 161 - Stephanshütte

Die Stephanshütte (620 m ü. NN) befindet sich zwischen dem Ravensberg bei Bad Sachsa und dem Stöberhai oberhalb von Wieda. Die Hütte wurde benannt nach Heinrich von Stephan (1831 – 1897), dem Generalpostmeister des Deutschen Reiches. Er war Urheber zahlreicher Verbesserungen im Postwesen, unter anderem erfand er die „Postkarte“. Stephan gründete 1874 den „Weltpostverein“, der Europa und große Teile von Asien, Afrika und Amerika umfasste. Heinrich von Stephan war viele Jahre Gast im Berghotel Ravensberg und erfreute sich an den Harzer Wäldern. Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Dreiherrenstein an der Ravensbergstraße. Von dort aus gelangt man ohne große Steigungen zu Stephanshütte und kann von dort die Wanderung zum Stöberhai fortsetzen.

HWN 158 - Hassenstein
HWN 158 - Hassenstein

Der Hassenstein (560 m ü. NN) befindet sich oberhalb der Odertalsperre in Bad Lauterberg und ist ein Aussichtpunkt mit Schutzhütte. Der beste Ausgangspunkt ist der Parkplatz „Meilerplatz“ am Ortrand von Bad Lauterberg unterhalb des Panoramic Hotels. Von dort gelangt man über die Straße Dietrichstal zum Waldrand von wo aus die beschilderten Wanderwege stetig ansteigend zur Hassensteinhütte führen. Von dort aus kann man über beschilderte Wege weiter zum Stöberhai HWN 159 wandern.

Wieda

159-Stöberhai
159-Stöberhai

Der Stöberhai (720 m ü. NN) ist der höchste Berg im Südharz und befindet sich zwischen Wieda und der Odertalsperre. Im Jahr 1872 wurde auf der Bergkuppe das erste eingeschossige Wirtshaus errichtet, wofür sieben Morgen Wald gerodet wurden. Der erste Wirt war Karl Mast aus der Familie der späteren Jägermeister-Dynastie. Nach einem Feuerschaden wurde 1889 das „Berghotel Stöberhai“ mit einem Aussichtsturm als das nach dem Brocken höchstgelegene Hotel des Harzes erbaut. Der Aussichtsturm, auf dessen Plattform 60 Personen Platz hatten, bot einen Rundblick auf alle Teile des Harzes bis hin zum Kyffhäuser und Thüringer Wald. 1922 wurde vom Hotelwirt nach dem Vorbild des Brockens die Feier der Walpurgisnacht auf dem Stöberhai eingeführt. Nach dem Krieg geriet das Hotel in wirtschaftliche Bedrängnis, da die bisher zahlreichen Gäste aus Sachsen, Thüringen und Berlin ausblieben. Im Herbst 1951 erwarb ein Interzonenbusunternehmer aus Berlin das Hotel, ließ es umbauen und erschaffte auf dem Grundstück einen kleinen Tierpark mit einheimischen Tieren. Der Erwerber richtete einen regelmäßigen Buspendelverkehr von Berlin zum Stöberhai ein mit Unterkunft und Verpflegung im Berghotel. Der Hotelbesitzer erwirkte, dass die Südharz-Eisenbahn-Gesellschaft (SHE) beim Bau der Schmalspurbahn Walkenried–Braunlage/Tanne im Jahr 1899 mitten im Wald die Haltestelle Bahnhof Stöberhai einrichtete, um den Ausflugsverkehr zum Hotel zu erleichtern. Auf sein Drängen wurde dort im Oktober 1900 von der Eisenbahn-Gesellschaft auch ein kleines Bahnhofsgebäude für die Ausflugsgäste eröffnet. Obwohl damals die Bahnstation im Weinglastal nur rund 1,3 km vom Hotel entfernt lag, waren zwischen ihr und dem Hotel noch rund 260 m Höhenunterschied zu überwinden. Nach mehrfachem Besitzerwechsel wurde die Bewirtschaftung des Hotels in 1975 eingestellt und es fiel 1980 einem Großbrand zum Opfer. In 1967 wurde von der Bundeswehr ein 75 m hoher Aufklärungsturm auf dem Stöberhai errichtet, welcher auf sechzehn Stockwerken und 750 m² Antennenträger, Erfassungsplätze, Betriebsräume, aber auch Büros, Unterkünfte und eine Messe enthielt. Die Funkabhöranlage diente im Kalten Krieg zum Abhören des militärischen Funkverkehrs in der DDR. Ihre Anlagen stellen das Gegenstück zu der vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR und der Sowjetunion betriebenen Station auf dem Brocken dar. Erst in 2005, fünfzehn Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde der Turm durch kontrollierte Sprengung zu Fall gebracht. Vorausgegangen war ein langer Streit um die Kosten für die Beseitigung des Horchpostens. Der Stöberhai ist von Wieda, Bad Lauterberg, Bad Sachsa und der Odertalsperre über ausgeschilderte Wanderwege erreichbar. Ein guter Ausgangspunkt ist der bewirtschaftete ehemalige Bahnhof Stöberhai, welchen man über die Straße zwischen Wieda und Braunlage erreicht.

Waldgasthaus Bahnhof Stöberhai
Waldgasthaus Bahnhof Stöberhai

Die am Fuße des Berges Stöberhai gelegene Waldgaststätte war von Anfang bis Mitte des 20. Jh. eine Station der schmalspurigen Südharz-Eisenbahn an der wildromantischen Strecke von Walkenried nach Braunlage. Errichtet wurde das erste Stationsgebäude mit Restauration im Jahr 1900. Nach einem Brand 1907 wurde das Stationsgebäude größer, mit viel Platz für die sogenannten „Sommerfremden“, ausgebaut. Die Gaststätte erfreute sich großer Beliebtheit und blieb auch nach Stilllegung der Bahnstrecke 1963 bestehen. Heute steht der Name „Stöberhai“ für mehr als 130 Jahre Eisenbahngeschichte und gepflegte Harzer Gastronomie. Tipp: Am Abend kann man aus den Gasträumen heimischen Wildtieren bei der täglichen Fütterung zusehen

Osterode

Start Hexenstieg
Start Hexenstieg

Auf 94 km abwechslungsreicher Route - auf der Brockenumgehung 107 km - quer über den Harz von Osterode am Harz nach Thale erwandert man sich ganze Vielfalt des Harzes. Der Harzer-Hexen-Stieg verläuft entlang historischer Harzstädte, durch den Nationalpark, über die ehemalige innerdeutsche Grenze auf den höchsten Berg Norddeutschlands, den Brocken, bis in die spektakuläre Bodetalschlucht. Naturdenkmäler, Bergbaurelikte, Bergseen und Tropfsteinhöhlen laden Sie zum Verweilen ein. Es gibt keine festen Etappen auf diesem familienfreundlichen und genussvollen Wanderweg. Je nach Ausdauer und Fitness können die Tagesabschnitte individuell gewählt werden. Um jedoch eine ungefähre Orientierung zu geben, haben wir den Weg für Sie in fünf Etappen aufgeteilt. Etappe - 11,6 km Osterode am Harz - Buntenbock Auf uralten Eselpfaden: Vom Harzrand hinauf in den Oberharz Etappe - 21,4 km Buntenbock - Clausthal-Zellerfeld - Altenau - Torfhaus Oberharzer Bergbaugeschichte: Die Oberharzer Wasserwirtschaft mit ihren Teichen und Gräben säumt unseren Weg Etappe - Brocken - 19,5 km Torfhaus - Brocken- Schierke - Drei Annen Hohne Sagenumwobene Bergwildnis: Nationalpark Harz und der höchste Harzer - der Brocken Etappe - Brockenumgehung - 38,1 km Torfhaus - St. Andreasberg - Braunlage - Königshütte Reizvolle Alternative: Die Brockenumgehung ist keineswegs die zweite Wahl Etappe - ca. 28 km Um die Rappbodetalsperre Die Nordroute: Drei Annen Hohne - Königshütte - Altenbrak (28,8 km) Die Südroute: Drei Annen Hohne - Königshütte - Hasselfelde - Altenbrak (28,1 km) Etappe - 13,5 km Altenbrak - Treseburg - Thale Das Bodetal: Ein landschaftlicher Höhepunkt - das schroffste Felsental nördlich der Alpen

140-Eselsplatz
140-Eselsplatz

Der Eselsplatz befindet sich am Harzer Hexenstieg auf dem sogenannten „Hundscher Weg“ zwischen Lerbach und der Sösetalsperre. Der „Hundscher Weg“ soll bereits im 13. Jahrhundert als „Hauserweg“ entstanden sein. Er war bis ins Hochmittelalter die Verbindung zwischen Osterode und Harzburg. Der Weg diente als Heerstraße zur Harzburg, als Versorgungsstraße in den Harz und auch als Erztransportweg. Im kurfürstlich hannoverschen Harzer-Korn-Magazin in Osterode wurde das Getreide für die Bergleute im Harz gespeichert. Von hier aus zogen tagtäglich Eselskarawanen über den Hundscher Weg nach Clausthal, um die Bergleute mit Lebensmitteln zu versorgen. Von Osterode aus beginnt man die Wanderung vom offiziellen Startplatz des Harzer Hexenstieges an der „Bleichestelle“. Hat man den ersten steilen Anstieg bewältigt, erreicht man nach ca. 3,5 km die Köte auf dem „Eselsplatz“. Informationen über den Harzer Hexenstieg Der kürzeste Weg zum Eselsplatz beginnt am Sösestaudamm und folgt dem Harzer Baudensteig, welcher steil durch den Wald zur Stempelstelle führt.

Sösetalsperre
Sösetalsperre

Die Sösetalsperre (Sösestausee) ist eine Talsperre im niedersächsischen Teil des Harzes bei Osterode am Harz, Niedersachsen. Die Sösetalsperre wurde als erste Talsperre der Harzwasserwerke 1928 bis 1931 an der Söse gebaut und dient der Trinkwasserversorgung, dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufhöhung und der Stromerzeugung. Der Bau der Talsperre kostete damals 14,7 Millionen Reichsmark. Betreiber sind die Harzwasserwerke. 1933 begann der Bau einer Fernwasserleitung von der Sösetalsperre, deren nördlicher Ast bis nach Bremen reicht. Heute werden eher Städte und Kommunen im Raum Hildesheim und Hannover versorgt. Seit 1980 erhält auch die Stadt Göttingen Trinkwasser aus der Talsperre.

Walkenried

Kloster Walkenried
Kloster Walkenried

Das Kloster Walkenried ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in Walkenried, gelegen am Südrand des Harzes nahe dem Dreiländereck Niedersachsen – Sachsen-Anhalt – Thüringen. Der Gebäudekomplex umfasst die Ruine der Klosterkirche sowie das größtenteils erhaltene gotische Klausurgebäude. Dieses wurde 2006 zu einem Museum (Zisterziensermuseum Kloster Walkenried) ausgebaut. Seit 2010 gehört die Klosteranlage zum UNESCO-Welterbe Oberharzer Wasserwirtschaft.

192-Historischer Gipsbrennofen
192-Historischer Gipsbrennofen

Der Historische Gipsbrennofen liegt westlich von Neuhof am Lehrpfad um die Kranichteiche und wurde am 21.10.2006 erstmalig in Betrieb genommen. Diese ursprünglich zu Sachsa gehörenden Wiesen sind im Jahr 1238 an das nahe liegende Kloster Walkenried verkauft worden. Die Mönche des Klosters legten hier Teiche zur Selbstversorgung mit Fisch an, da sie kein Fleisch aßen. Das Kloster hat das in den Machtkämpfen zwischen den Klettenberger und den Hohnsteiner Grafen wüst gefallene Dorf Neuhof als Wirtschaftsbetrieb direkt vor den Toren des Klosters wieder aufgebaut. Durch Bevölkerungsrückgang im 13. und 14. Jahrhundert nahm auch die Anzahl der Laienbrüder ab und die landwirtschaftlichen Flächen wurden von Bauern bewirtschaftet, die Pacht an das Kloster zahlten und in Neuhof lebten. Nach dem Verlassen des Klosters im Jahr 1668 erbte der Herzog von Braunschweig die Kloster-besitzungen und brachte sie in eine Stiftung ein. Noch heute sind hier viele Ländereien zugehörig zum Braunschweiger Klosterbesitz. Der 3 km lange Kranichteich-Lehrpfad leitet vom Start am Dorfgemeinschaftshaus um und durch die drei miteinander verbundenen Teichanlagen. Das Naturschutzdenkmal Priesterstein und der historische Gipsbrennofen liegen an der Wegstrecke.

166-Sachsensteinhütte
166-Sachsensteinhütte

Der Sachsenstein ist ein markantes Gipsmassiv im Südharzer Karstgebiet zwischen Neuhof und Bad Sachsa, auf dessen Gipfel der Förderverein „Natur- und Heimatpflege Neuhof e.V.“ eine Schutzhütte errichtet hat. Beim Sachsenstein handelt es sich um eines der imposantesten Felsmassive im südlichen Harz. Auf der weit über die Landschaft ragenden Steilwand der Sachsensteinklippen hat man einen guten Blick auf Bad Sachsa und das umliegende Karstland. Der Name stammt von den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Franken und Sachsen, welche im 6. Jahrhundert hier stattfanden. Die siegreichen Sachsen errichteten auf dem Sachsenstein eine erste Wallburg. Nach dem Ende der Sachsenkriege unter Karl dem Großen Ende des 8. Jahrhundert verlohr die Sachsenburg ihre Bedeutung. Im Jahr 1065 ließ König Heinrich IV. auf dem Sachsenstein wieder eine Burg errichten, die allerdings 1074 schon zerstört wurde. Von beiden Burganlagen sind noch Reste vorhanden. Von Neuhof aus führen gut beschilderte Wanderwege auf den Sachsenstein und zum historischen Gipsbrennofen HWN 192.

Scharzfeld

Die Steinkirche
Die Steinkirche

Die Steinkirche Scharzfeld im Harz ist eine Höhle beim Herzberger Ortsteil Scharzfeld im Landkreis Göttingen in Südniedersachsen. Es handelt sich um eine rundbogige Höhle in Dolomitfelsen. Sie ist etwa 28 m lang, 6 bis 8 m hoch und ebenso breit. In der Altsteinzeit diente die Höhle Rentierjägern als Lagerplatz. Im Mittelalter wurde sie zu einem Kirchenraum mit Friedhofsvorplatz, der ab dem 16. Jahrhundert in Vergessenheit geriet.

151-Ruine Scharzfels
151-Ruine Scharzfels

Auf einem etwa 150 m über dem Odertal nahe der Ortschaft Barbis aufragendem Dolomit-felsen liegen die Reste der ehemaligen Burg Scharzfels. Die Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert, wobei die erste geschichtliche Erwähnung im Jahre 1131 zu finden ist. Sie gehörte ursprünglich dem Grafen von Scharzfeld, dessen Geschlecht bis zum Ausgang des 13. Jahrhunderts in und um Scharzfeld herrschte. Später wurde die Burg von Grafen von Hohnstein bewohnt, um im Jahre 1593 endgültig vom Herzogtum Grubenhagen übernommen zu werden. Nach zehntägiger Belagerung durch 6.000 bis 11.000 Mann des französischen Generals Vaubecourt mußte die Burg Scharzfels in 1761 an diesen übergeben werden, wurde in Brand gesetzt und schließlich gesprengt. Damit endete die Geschichte der Harzburg Scharzfels. Es bietet sich an die Burgruine Scharzfels nach einem Besuch der Einhornhöhle HWN 101 von dort aus zu erwandern.

101-Einhornhöhle
101-Einhornhöhle

In der Nähe von Scharzfeld befindet sich die Einhornhöhle (391 m ü. NN), eine der größten Karsthöhlen im Harz. Seinen Namen bekam die Höhle durch die vor mehr als 400 Jahren gefundenen Knochen. Aus diesen Kochen rekonstruierte Otto von Guericke im 17. Jahrhundert ein Einhorn. Den Knochen des Einhorns wurden damals heilende Kräfte nachgesagt und somit wurden sie als Medizin verkauft. Bereits im 18. Jahrhundert wurde erkannt, dass es sich um fossile Reste von Großsäugetieren, vor allem dem Höhlenbären, nicht aber um das sagenumwobene Einhorn handelt. Das Fabeltier, was es leibhaftig nie gegeben hat, war dennoch namensgebend für diese Höhle. Interessant ist, dass in den Höhlensedimenten Überreste der Steinwerkzeuge des Neandertalers gefunden wurden. Es ist empfehlenswert an einer Höhlenführung teilzunehmen und anschließend von der Höhle aus zur Ruine Scharzfeld HWN 151 zu wandern.

Wieda

162-Kreuztalsklippe
162-Kreuztalsklippe

Die Kreuztalsklippe ist eine Felsformation mit Aussichtspunkt, nordöstlich des Luftkurortes Wieda und linksseitig vom Flüsschen Wieda. Vom Aussichtspunkt bietet sich dem Betrachter ein malerisches Bild auf Oberwieda und den Käseberg mit dem Glockenturm , den Knicking und den Zachariaskopf. 1127 wurde Wieda erstmals als Schmelzhütte des Kloster Walkenried genannt aber nicht als Ortschaft. Nach der Niederschlagung des Bauernaufstandes von 1525 zogen aufrührerische Bauern aus dem Thüringischen in den Harz, wo ihnen die Bergfreiheiten persönliche Sicherheit garantierten. Für das Jahr 1562 ist erstmals eine Eisenschmelzhütte in Wieda bezeugt, deren Bedeutung eng mit der Gewinnung des Eisenerzes aus dem Kirchberggang im Kastental zusammenhängt. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde der seinerzeit höchste Hochofen im Braunschweig-Blankenburgischen Harz mit einer Höhe von 6,84 m errichtet. 1778 wurde die heutige Kirche eingeweiht und gleichzeitig der freistehende Glockenturm auf dem gegenüberliegenden Käseberg errichtet, damit das Geläut im ganzen Tal gehört werden konnte. Im 19. Jahrhundert wanderten viele Wiedaer nach Amerika aus, was dazu führte, dass man den zwischenzeitlich erneuerten Hochofen 1863 abbrach. Die Arbeiterschaft half sich selbst und betrieb eine Hütte als Produktiv-Genossenschaft, welche Bekanntheit durch die hier gebauten Wieda-Öfen erlangte, aber 1972 aufgelöst wurde. Das Gelände der Wiedaer Hütte brannte bei einem Großbrand am 23. Juli 1973 fast vollständig aus und wurde ab 1975 zu einem Kurpark mit Tennishalle umgestaltet. Die „Wiedaer Krippenweihnacht“ mit ungezählten Weihnachtsbäumen und zahlreichen Krippenstationen lädt an allen vier Adventswochenenden Besucher in das „Krippendorf“ ein. Von Mittelwieda aus gelangt man von der Bushaltestelle über den beschilderten Wanderweg zur Kreuztalsklippe.

163-Bremer Klippe
163-Bremer Klippe

Die Bremer Klippe (570 m ü. NN) liegt unterhalb des Jagdkopf (603 m ü. NN). Er erhebt sich zwischen den Dörfern Wieda im Westen und Zorge im Osten. Von der Bremer Klippe hat man einen schönen Blick auf den langgezogenen Kurort Wieda und den Ravensberg bei Bad Sachsa. Südwestlich des Jagdkopfes entspringt der Wieda-Zufluss Breitenbach. Am Fluß Wieda vorbeiführenden Bohlweg befand sich die Trasse der Schmalspur-bahn und führte in südliche Richtung nach Walkenried und Ellrich und in nördliche Richtung nach Braunlage. Der günstigste Ausgangspunkt ist die Touristinformation bzw. das Glas- und Hüttenmuseum in Wieda. Von dort gelangt man durch das Borntal über beschilderte Wanderwege zur Bremer Klippe und weiter zur Helenenruh HWN 160.

160-Helenenruh Zorge
160-Helenenruh Zorge

Die Helenenruh (550 m ü. NN) befindet sich am Wiedaer Hüttenweg zwischen Wieda und Zorge. Auf dem Hüttenweg wurde früher mit Pferdegespannen, der in den Wiedaer und Zorger Bergbaurevieren geförderte Roteisenstein zu den Hochöfen ins Tal gebracht. In 1895 erlosch der letzte Hochofen der „Zorger Hütte“, da sich im fortgeschrittenen 19. Jahrhundert die Verhüttung mit Holzkohle als nicht mehr konkurrenzfähig erwies. Man erreicht die Helenenruh vom Wiedaer Kurpark aus durch das als Hüttenweg ausgeschilderte Kastental. Von der Schutzhütte führt der Harzer Baudensteig weiter zum Pferdchen HWN 58 nach Zorge.

Bad Sachsa

Wandernder Stempelkasten – Station 2
Wandernder Stempelkasten – Station 2

Das urwüchsige Kuckanstal bietet Einblicke in die Erdgeschichte und zeigt vielerlei geologische Besonderheiten. Auch als Vulkanweg bezeichnet gewährt es einen Einblick in das vor rund 290 Millionen Jahren erstarrte Vulkangestein des Ravensberges, dem Rhyolith und den bis zu 350 Millionen Jahre alten Ablagerungen von Meeressedimenten der Grauwacke. Ausführliche Informationstafeln erläutern die Besonderheiten dieses mystischen Tales.

43-Wasserscheide Weser-Elbe „Hohe Tür“
43-Wasserscheide Weser-Elbe „Hohe Tür“

Hohe Tür wird ein Aussichtspunkt zwischen Bad Lauterberg und dem Kurort Steina, einem Ortsteil von Bad Sachsa genannt. Hier befindet sich auch ein Wasserscheidepunkt.

Die Wasserscheidelinie „Weser/Elbe führt von der Hohen Lieth an der Nordsee über die Lüneburger Heide, den Flechtiger Höhenzug  bis zum Hohen Holz. Dort verschwenkt die Linie in Richtung Elm und Asse bis zum Harz und weiter nach Thüringen.

Die Stempelstelle ist ca. 1,5 km vom „Wiesenbeker Teich“ bei Bad Lauterberg entfernt, welcher vom Bächlein Wiesenbek gespeist wird. Der 1715 in Betrieb genommene Teich diente einst der Aufschlagwasserversorgung des Kupferbergwerkes „Aufrichtigkeit“ in Lauterberg, weshalb er zunächst auch „Aufrichtigkeiter Teich“ hieß. Als der Erzabbau dort eingestellt wurde, versorgte er die Hochofenanlage, Gießerei und Drahtzieherei „Lauterberger Königshütte“.

Heute wird der schöne Bergsee als Naherholungsziel zum Baden, Angeln oder Boot fahren genutzt. Direkt am See steht auch Dombrowsky´s  Baude, welche ansprechende Harzer Gastlichkeit in einer wunderschönen Umgebung bietet.

220-Schutzhütte Phillippsgruß
220-Schutzhütte Phillippsgruß

Der Pavillon „Phillippsgruß“ befindet sich nordwestlich von Bad Sachsa auf dem Katzenstein in der Nähe des Ravensberges (660 m ü. NN). Ein Stammgast des heilklimatischen Kurortes ließ den Pavillon an dieser Stelle errichten, da er den Ausblick von dieser Stelle, weit über Bad Sachsa hinaus bis hin zum Kyffhäuser, besonders schätzte. Unterhalb des Phillippsgruß befindet sich der älteste Märchenpark Deutschlands, welcher bereits im Jahr 1910 errichtet wurde. Man verzichtet auch heute noch ganz bewusst auf Plastikfiguren und Sprachautomaten und stellt mit Naturmaterialien verschiedene Märchenszenen nach. Ganz in der Nähe des Märchengrundes befindet sich der bereits im Jahr 1964 gegründete „Harzfalkenhof Bad Sachsa“. Seit dieser Zeit betriebt der Harzfalkenhof Greifvogelschutz, Griefvogelzucht und Greifvogelforschung. Er beherbergt ca. 80 Greifvögel, z.B. Adler, Geier, Falken, Eulen und andere Arten. Die Flugvorführungen von Falken, Adlern und anderen Greif-vögeln sind einmalig, aber auch die Zuchterfolge der paarweise in tierschutzgerechten Volieren gehaltenen Vögel können sich sehen lassen. Webseite des Harzfalkenhof Bad Sachsa Den schnellsten Zugang zum Phillippsgruß erhält man über einen beschilderten schmalen und steilen Pfad vom Märchengrund aus. Direkt vom Gipfel des Ravensberges führt ein reizvoller Wanderweg über die Käthe-Schulken-Hütte und den Ede-Baller-Weg zum Phillippsgruß.

Bad Lauterberg

152-Knollenkreuz
152-Knollenkreuz

Das Knollenkreuz (480 m ü. NN) ist eine Wegkreuzung zwischen Bad Lauterberg und dem Großen Knollen HWN 150. Der Stempelkasten befindet sich vor der harztypischen Hütte, welche den Namen „Hentschelköte“ trägt. Ein guter Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz in der Lutterstraße am Ortsrand von Bad Lauterberg. Von dort wandert man durch das Kleine Scheffeltal zum Knollenkreuz und weiter über die Scheffeltalsköpfe, Großentalsköpfe, Bärentalsköpfe, Hübichentalsköpfe zum Großen Knollen HWN 150. Für den Rückweg nimmt man die Route durch das Knollental und das Tal der Geraden Lutter zurück zum Ausgangspunkt.

115-Bismarckturm
115-Bismarckturm

Der 15 Meter hohe Bismarckturm wurde auf dem Kummel (536 m ü. NN) in Bad Lauterberg erbaut. Der Bismarckturm ist ein beliebtes Ausflugsziel in Bad Lauterberg. Er wurde 1904 auf Initiative des Sanitätsrates August Tischmann gebaut und gehört heute dem Harzklub ZV Bad Lauterberg. Die ersten Spenden wurden im November 1902 gesammelt, sodass die Bauarbeiten, die durch den Bad Lauterberger Maurermeister Walter Nagel durchgeführt wurden, schnell beginnen konnten. Der Bismarckturm wurde aus Natur- und Ziegelsteinen errichtet. Ein in der Bronzegießerei gefertigtes Relief Bismarcks befindet sich in halber Höhe über dem Eingang des Turms. Auf dem Turmkopf befand sich eine Feuerschale, die im Jahr 1987 entfernt wurde. Während der Öffnungszeiten der Gaststätte ist der Turm über eine 60-stufige Steintreppe und eine 11-stufige Metalltreppe begehbar. Im Jahr 2000 wurde das Bauwerk komplett saniert. Bei klarem Wetter bietet der Turm von einer Aussichtsplattform einen ausgezeichneten Blick zum benachbarten Großen Knollen, zur Hanskühnenburg, , zum Brocken, zum Wurmberg, nach Sankt Andreasberg, zur Odertalsperre und zum Ravensberg sowie nach Bad Lauterberg mitsamt den Ortsteilen Barbis, Bartolfelde und Osterhagen. Der Bismarckturm liegt am Harzer Baudensteig und ist am besten vom Parkplatz am Lönsweg aus zu erreichen.

WeltWald Harz

129-Hütte im WeltWald Harz
129-Hütte im WeltWald Harz

Der WeltWald befindet sich in Bad Grund und es wird empfohlen auf dem ausgeschilderten Parkplatz „Hübichenstein“ zu parken. Im rund 65 Hektar großen WeltWald befindet sich eine beeindruckende Ansammlung von über 600 Baum- und Straucharten aus Nordamerika, Asien und Europa. Ein Streifzug durch die Kronen der Natur, der prachtvolle Anblicke garantiert. Mit Infotafeln beschilderte Naturwege mit einer Gesamtlänge von 12 km führen durch die vielfältigen botanischen Kostbarkeiten. Man kann hier den Mammutbäumen, den höchsten Gipfelstürmern der Welt auf die Rinde rücken, den Tulpenbaum bestaunen oder entspannt durch einen japanischen Gebirgswald streifen. Jeder Besuch öffnet Ihnen eine neue Welt, zu jeder Tages- und Jahreszeit! Der Eintritt in den WeltWald ist frei. Geht man am mittleren Eingang auf dem Bergweg rein, findet man die Stempelstelle unterhalb vom ostamerikanischen Weg, an der Kreuzung vom Bergweg und Mammutbaumweg.

130-Iberger Albertturm
130-Iberger Albertturm

Auf dem Iberg (563 m ü. NN) befindet sich zwischen Bad Grund und Wildemann der Albertturm. Der neu gegründete Harzklub Zweigverein Bad Grund hat bereits in 1886 mit Unterstützung der Bad Grundner Vereine, beson­ders der Gesangsvereine, einen 20 m hohen hölzerner Turm für 1100,- Mark erstellt. Durch die Witterungseinflüsse wurde der Holzturm bald unbrauchbar. Es wurde der Entschluss gefasst, einen neuen Turm zu bauen. Mit dem Turmbau wurde am 16. Juni 1907 begonnen, so dass am 28. Dezember 1907 die Bauabnahme des 25 m hohen Turmes erfolgen konnte. Die Baukosten beliefen sich auf 7.500,- Mark. Mit hohem Kostenaufwand wurde 1955 der Turm renoviert und erhielt einen Eisenbetonmantel. Im Jahr 1963 war man gezwungen, den Turm um fast 10 m aufzustocken, da der Buchenbestand ringsum gewachsen war, dass keine Rundsicht mehr möglich war. Im Jahr 1969 bekam der Grundsockel schließlich noch einen Stahlbetonmantel, der das Bauwerk in das nächste Jahrtausend tragen soll. Seit dem Bestehen des Aussichtsturmes 1886 bestand auch eine kleine Waldgaststätte. Die Waldgaststätte am Iberger Albertturm bietet neben ihrer harzerfrischenden, urigen Gemütlichkeit eine einmalige Attraktion: Schneeballschlacht im Sommer und das mit Naturschnee aus dem letzten Winter. Der Schnee wird in Erdlöchern, die durch Auswaschung des Kalks entstanden sind, vom Winter aufbewahrt. Am Fuße des Ibergs befindet sich die Iberger Tropfsteinhöhle, welche Absinken des Grundwasserspiegels entstand. Die Höhle wurde im Mittelalter beim Bergbau auf der Suche nach Erz entdeckt. 1874 wurde sie als Schauhöhle für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 1911 wurde der 78 m lange Eingangsstollen gebaut. Heute verbindet der „Hauptmann-Spatzier-Stollen“ drei verschiedene Höhlen miteinander. Seit 1912 ist die Höhle elektrisch beleuchtet. Der Parkplatz des Höhlenerlebniszentrums ist gleichzeitig auch der beste Ausgangspunkt für eine Wanderung auf den Albertturm.

Oberharzer Wasserregal

145-Schmidts-Denkmal
145-Schmidts-Denkmal

Schmidts-Denkmal (607 m ü. NN) befindet zwischen dem Parkplatz Polsterberg bei Clausthal-Zellerfeld und Kammschlacken. Es erinnert an den königlichen Feldjäger August Schmidt, welcher am 2. Juni 1849 von zwei Wilddieben überfallen und hinterrücks mit einer Axt niedergeschlagen wurde. Schwer verletzt schleppte sich Schmidt nach Kammschlacken, wo er acht Tage später seinen Verletzungen erlag. An der eigentümlichen Hautfarbe hatte Schmidt aber einen der Wilderer erkannt und so konnte der „Gelbe Wagener“ am 28. Mai1850 in Göttingen durch das Schwert hingerichtet werden. An der Stelle des tragischen Überfalls wurde das Denkmal von August Schmidts Kollegen und Freunden errichtet. Der kürzeste Wanderweg führt vom Parkplatz Polsterberg über die breite Forststraße und dann der Beschilderung folgend rechts zum Denkmal.

138-Braunseck
138-Braunseck

Das Braunseck, von vielen Einheimischen „Buntenbocker Bahnhof“ genannt, ist eine Weg-kreuzung zwischen Buntenbock und Riefensbeek , an welcher man vergeblich einen Bahnhof sucht. Zu Beginn des 20. Jh. ab es große Pläne, um Buntenbock und andere Harzorte mit einer neuen Eisenbahnlinie infrastrukturell besser zu erschließen. Damit sollte die schlechte wirtschaftliche Situation der Bergstädte Clausthal, Zellerfeld und Altenau verbessert werden. Innerhalb von zwei Jahren wurden die Pläne so konkret, dass Anfang 1914 die 20 Kilometer lange Trasse vom Clausthaler Ostbahnhof über Buntenbock, Lerbach und Freiheit nach Osterode abgesteckt und bereits Schneisen in den Wald geschlagen waren. Trotz enormer Baukosten wurde die Eisenbahnstrecke von vielen Beteiligten für rentabel gehalten, heute kaum mehr vorstellbar. Der große Höhenunterschied zwischen Buntenbock und Lerbach erforderte drei Tunnel mit einer Länge von 150, 300 und 550 Metern, neun Talbrücken von bis 150 Meter Länge und 30 Meter Höhe und elf Über- und Unterführungen an Wegen. Die Orte Buntenbock, Lerbach und Freiheit sollten Bahnhöfe erhalten. Vom Bahnhof Clausthal-Ost hätte die Strecke bei Bedarf in nördlicher Richtung nach Hahnenklee weitergeführt werden können. Der 1. Weltkrieg machte die Verwirklichung dieser in der Planung fertig gestellten Eisenbahnstrecke zunichte, die der Höllentalbahn im Schwarzwald vergleichbar gewesen wäre. Quelle: Hildebrandt, Werner: Der geplante Bahnbau Clausthal-Buntenbock-Osterode. Allgemeiner Harz-Berg-Kalender 1987, Clausthal-Zellerfeld Vom Wanderparkplatz „An der Trift“ in Buntenbock folgt man den Harzer Försterstieg zum Braunseck, von wo aus man die Wanderung zur Kuckholzklippe HWN 139 fortsetzen kann. Der Stempelkasten am Braunseck befindet sich in der Schutzhütte.

137-Bärenbrucher Teich
137-Bärenbrucher Teich

Der Bärenbrucher Teich ist ein zum Oberharz Wasserregal gehörender Stauteich bei Buntenbock, dessen Geschichte sich bis in das 17. Jahrhundert zurück verfolgen lässt. In der heutigen Zeit wird der Bärenbrucher Teich als Überlaufteich betrieben, was bedeutet, dass das zufließende Wasser über den Überlauf in den Ziegenberger Teich abfließt. Es empfiehlt sich den Bärenbrucher Teich im Rahmen einer familienfreundlichen Rundwanderung auf dem „WasserWanderWeg Buntenbocker Teiche“ aufzusuchen. Der Stempelkasten befindet sich in der Schutzhütte am Staudamm. Ausgangs- und Endpunkt des kurzweiligen Rundweges ist der Große Sumpfteich am Ortsrand von Buntenbock. Am Weg liegen zahlreiche Wassergräben und versteckte Wasserläufe, der Ziegenberger, der Bärenbrucher, der Pixhaier, und der Schwarzenbacher Teich sowie das Gasthaus Pixhaier Mühle.

128-Huttaler Widerwaage
128-Huttaler Widerwaage

Das Huttal (606 m ü. NN) liegt am östlichen Rand der Clausthaler Hochfläche, zwischen Claustahl-Zellerfeld und dem Sperberhaier Dammhaus. Die Huttaler Widerwaage wurde in den Jahren 1763 bis 1776 als Teil des Oberharzer Wasserregals gebaut. Das Bauwerk ist in der Lage, bei Niedrigwasser durch entsprechende Schaltung Wasser aus dem Huttal dem Hirschler Teich zuzuführen und ihn umgekehrt bei Hochwasser von überschüssigen Wasser zu entlasten. Als Widerwaage wird im Bereich des Oberharzer Wasserregals ein kleines Becken beziehungsweise ein kleiner Anstau bezeichnet. Dieses Becken wird hier durch ein hölzernes Wehrbauwerk, einen sogenannten Fehlschlag angestaut. Es ist durch den Huttaler Wasserlauf mit dem auf der anderen Seite des Höhenzuges befindlichen Hirschler Teich verbunden und kommuniziert mit diesem. Aus dem Huttaler Graben wird der Widerwaage Wasser vom Schwarzenberg sowie vom Polsterberger Hubhaus zugeführt. Ist das Wehr hochgestaut, wird das Wasser durch den Huttaler Wasserlauf zum Hirschler Teich weitergeleitet. Dort konnte es zur Kraftwasserversorgung der sehr ergiebigen Grube Caroline und Grube Dorothea genutzt werden. Bei Hochwasser können die Einsatzbretter des Wehres entnommen werden. Dann kehrt sich das Fließgefälle um und Wasser aus dem Hirschler Teich fließt durch den Huttaler Wasserlauf und durch die Huttaler Widerwaage ins Huttal und dann weiter in Richtung Söse ab. Dadurch konnte die Hochwassersituation in Clausthal entschärft werden. Der günstigste Ausgangspunkt ist der Parkplatz Entensumpf an der B 242 östlich von Clausthal-Zellerfeld.

127-Weppner Hütte , Jägersbleeker Teich
127-Weppner Hütte , Jägersbleeker Teich

Der Jägersbleeker Teich befindet sich zwischen Clausthal-Zellerfeld und dem Sperberhaier Dammhaus. Der Teich gehört zum Oberharzer Wasserregal, wird zur Trinkwassergewinnung genutzt und ist als Biotop geschützt. Eine Schutzhütte für Wanderer in welcher sich auch der Stempelkasten befindet steht am Ende des Staudamms und ist nach dem Forstamtmann August Weppner benannt. Ein guter Ausgangspunkt für eine Wanderung ist die Waldgaststätte Polsterberger Hubhaus, von welcher oberhalb der Terasse ein Wanderweg durch den Wald zur Stempelstelle führt.